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Bloß keinen Stress: 6 Tipps für die Planung Eurer ersten Kanadareise

Was lohnt sich, was nicht? Reichen zwei Wochen oder doch lieber drei? Diese Tipps helfen Euch, statt Möglichst-alles-sehen-wollen-Stress Spaß bei der Planung zu haben!

1. Eure Kanadareise: Nicht suchfaul sein

Kanada-Info gibt es en masse, aber keiner informiert sich. Ich übertreibe. Natürlich informiert Ihr Euch. Das wäre ja noch schöner. Aber manche Fragen tauchen in den Foren immer wieder mit einer Hartnäckigkeit auf, dass das manchmal naheliegt. Beispiele: Wie ist das Wetter in Kanada? Wie weit ist es von A nach B? Alles Fragen, die sich googeln lassen. Zum Beispiel das Wetter. Auf https://weather.gc.ca/canada_e.html findet man alle Wetterfragen beantwortet. Auch die nach dem „historical weather“ zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort. Das vermittelt ein Gefühl dafür, was für ein Wetter Euch dort erwarten wird. Usw. usf. Und überhaupt: Was ist mit dem guten alten Reiseführer? Ich meine den aus Papier .. 😉

2. Eure Kanadareise: In den Foren wohlüberlegte Fragen stellen

Natürlich ist es schöner und persönlicher, in den Foren und Gruppen Eure Fragen von Leuten beantwortet zu bekommen, die schon mal da waren und deshalb aus eigener Erfahrung und ohne Filter sprechen. Aber: siehe oben. Deshalb mein Rat: Je mehr Ihr Euch schon vorher mit Kanada beschäftigt, umso zielgenauer werden Eure Fragen und hilfreicher die Antworten sein.

3. Eure Kanadareise: Sich nicht verwirren lassen

Das kennt Ihr sicher. Ächz. In den Foren sagt jeder was anderes. Und der Reiseführer ist von 2014. Was nun? Siehe 2. Und überhaupt: Je besser Ihr Eure Quellen kennt, desto schneller erhaltet Ihr Infos, mit denen Ihr etwas anfangen könnt. Will sagen: Macht in den Foren die echten Fans und Kenner aus. Und vergleicht ihre Informationen mit den Infos, die Ihr auf den offiziellen Tourismusseiten von Destination Canada und den Provinzen sowie in den Reiseführern findet. Das ist mit etwas Aufwand verbunden, aber es lohnt sich.

4. Eure Kanadareise: Das Programm nicht vollstopfen

Wenig ist mehr, das alte Lied. Kommt am besten gar nicht erst auf den Gedanken, alles sehen zu wollen. Kanadas enorme Geografie wird nicht mitspielen. Beginnt Eure Recherche deshalb am besten mit Google Maps und schaut mal, wie die Entfernungen in Eurem Zielgebiet so sind. Denkt auch daran, dass sich 400 Kilometer in Kanada oft anfühlen wie 800. Besonders im bergigen Westen. Streicht dann jede zweite Sehenswürdigkeit von Eurer DoList. Sonst ergeht es Euch so wie mir damals in Italien. Damals habe ich jeden Tag eine andere Stadt abgehakt und dabei völlig vergessen, zu genießen. Das ärgert mich noch heute.

5. Eure Kanadareise: Zeit für Orte abseits der Trampelpfade nehmen

So, die DoList ist nun abgespeckt, und plötzlich habt Ihr schön viel Zeit. Zeit zu genießen, Zeit Euch zu erholen. Und auch Zeit, Ihr seid ja jetzt flexibel, Euch mal umzuhören und Einheimische nach ihren Lieblingsorten zu fragen. Ich habe durch Herumfragen Orte entdeckt, die ich sonst nie gefunden hätte.

6. Eure Kanadareise: Bloß nicht zu wenig Budget einplanen

Nichts ist ärgerlicher als unterwegs festzustellen, dass trotz aller Rechnerei alles teurer wird. Tatsächlich wird es unterwegs unerwartete Extrakosten geben, die sich läppern. Wie ATM-Gebühren, Internetgebühren, Steuern, Trinkgelder, etc. Sobald also Euer Budget steht, schlagt noch einmal 25 Prozent drauf. Das lässt Euch ein bisschen Spielraum – und die Reise mit freiem Kopf genießen.

 

 

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